Die Firma Sinning
Holzverpackungen und Paletten ist ein mittelständisches Unternehmen und seit
über 25 Jahren erfolgreich im Bereich der Herstellung, Handel und Verkauf von
Paletten und Holzverpackungen tätig.
Unser Standort ist
in der Mitte Deutschlands in Guntershausen bei Kassel im nordhessischen
Baunatal.
Der Betrieb ist
über die Autobahnen A7, A49 und A44 leicht zu erreichen.
Wir liefern seit 4 Generationen Holzprodukte, Holzbauten
und Holzverpackungen.
Im Jahr 1907 von Hermann Sinning gegründet und heute von
Herbert Sinning in dritter Generation geführt, beschäftigen wir derzeit 20
Mitarbeiter und Auszubildende. Die Fortführung des Betriebes ist
gesichert. Die Nachfolger Ralf Sinning und Vera Wollrath stehen vor der
Übernahme.
Kurzfristige Liefertermine und ständig wechselnde Bedarfe
und Abmessungen sind für uns an der Tagesordnung.
Wir arbeiten hierbei für namhafte Firmen, bei denen wir
den reibungslosen Versand von Gütern in Kisten, Schwergutverpackungen,
Sperrholzfaltkisten und auf Paletten gewährleisten. Auf Grund unserer hohen Produktqualität und der hieraus
resultierenden langen Lebensdauer unserer Verpackungen erzielen unsere Kunden
eine maximale Wirtschaftlichkeit. Wir verkaufen Ihnen nicht nur Kisten und Paletten, sondern
Problemlösungen für die Verpackung Ihrer hochwertigen Industrieprodukte.
Denn ständig steigende Marktherausforderungen in Bezug auf Kosten-, Qualitäts-, Service- und Lieferansprüche Ihrer Kunden verlangen nach umfassenden Packmittelkonzepten, die über das einfache Verpacken von Produkten weit hinausgehen.
Im April 2004 hat unser Betrieb vom Regierungspräsidium Hessen unter der Nummer DE-HE 493033 die Zulassung gemäß der IPPC-ISPM 15 Schutzverordnung zur thermischen Behandlung von Holzprodukten erhalten.
Am 5. Februar 2007 feierten wir unser 100-jähriges Firmenjubiläum. Nicht ohne Stolz blicken wir auf das Erreichte zurück.
HNA vom 10.05.2007 - Rubrik Baunatal
Von Ingrid Jünemann
(Baunatal). Das große Feuer im April 2003, es änderte alles. Nicht nur, weil es das Guntershäuser Sägewerk in Schutt und Asche legte, sondern auch, weil die Sinnings danach eine existenzielle Entscheidung treffen mussten. Weiter wie bisher und damit womöglich erfolglos gegen starke Konkurrenz ankämpfen oder sich auf ein Spezialgebiet verlegen?
Sie entschieden sich fürs Spezielle. "Der Holzbau ist seitdem praktisch weg", sagt Juniorchef Ralf Sinning. Aus der vor 100 Jahren gegründeten Zimmerei, später um das Sägewerk erweitert, entstand ein Unternehmen zur industriellen Herstellung von Holzverpackungen, mit Schwergewicht auf Endmontage und Trocknung nach internationalem Standard. Eine Investition von 1,2 Millionen Euro.
Dachgauben, Carports, Satteldächer oder 2002 die Holzteile der Kasseler Karl-Branner-Brücke – alles nicht mehr im Sortiment. Dafür verlassen pro Tag 100 Spezialverpackungen für VW-Teile das Guntershäuser Gelände. Und statt sechs Mitarbeitern wie vor vier Jahren sind es 16.
Tradition wird dennoch großgeschrieben in dem Familienbetrieb im Gemeindeweg nahe der Fulda, der sein Jubiläum morgen mitsamt dem 65. Geburtstag von Inhaber Herbert Sinning feiert. Während Enkel Ralf (41), den Computer im Blick, auf Englisch mit einem Zulieferbetrieb in Tschechien telefoniert, blättert seine 96-jährige Oma Martha Sinning zusammen mit Schwägerin Dora Sinning (85) in einem alten Fotoalbum. Da sind sie alle verewigt: Firmengründer Hermann Sinning, seine Söhne Konrad und Heinrich, die in den 20er-Jahren übernahmen, Konrads Sohn Hermann und natürlich Bruder Herbert, der seit 1979 Chef ist.
Mit Sohn Ralf Sinning (41) und Schwester Vera Wollrath (40) arbeitet längst die nächste Generation mit. Das Quartett an der Firmenspitze komplettiert Mutter Renate Sinning (62).
Ein bodenständiges Unternehmen. Seine Produkte indes kann man weltweit finden – wenn man weiß, was der eingebrannte Stempel auf einer im Hafen von New York oder Shanghai angelandeten Palette bedeutet. Steht da die Zahl 49 30 33 drauf, dann ist das Sinning in Guntershausen.
"Wir veredeln hier unsere Produkte", erläutert der Juniorchef. Die lohnintensiven Vorarbeiten am Fichten- oder Kiefernholz erledigen inzwischen Zulieferer in Polen, Litauen und Tschechien. Bei der Endmontage helfen Firmen in Kassel und Allendorf / Eder.
"Kooperation ist das Wichtigste heute", sagt
Ralf Sinning. Denn allein VW hat immer größeren Bedarf an Holzverkleidungen, zum
Beispiel, um Seitenteile des Sharan zu versenden. Wirtschaftlich ist der Bezug
der sperrigen Verpackungen aber nur von Produzenten in der Nähe: "Sonst
transportiert man Luft für teures Geld." Von Guntershausen bis Kirchbauna
allerdings ist diese Luftnummer zu verschmerzen.
Alles im Rahmen: Das Führungsquartett der Guntershäuser
Firma Sinning mit (von links) Ralf, Herbert und Renate Sinning sowie Vera
Wollrath. In solchen Holzverpackungen werden zum Beispiel Seitenteile des
VW-Busses oder des Sharan versendet.
(www.hna.de)
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| Der Baunataler Bürgermeister Manfred Schaub besucht im September 2005 unseren Betrieb | Der Hessische Wirtschaftminister Alois Rhiel besucht unseren Betrieb im Mai 2007 |